Romane

Im klassischen Drama dient der vierte Akt der so genannten Retardation, um das unausweichliche Ende noch ein wenig hinauszuzögern und gleichzeitig die Spannung zu erhöhen. Thomas Zieglers Beitrag zur sechsbändigen „Perry Rhodan“-Reihe „Lemuria“ ist solch ein Verzögerungsroman: Er trägt in absolut keinem Satz die in Band 4 „Der erste Unsterbliche“ auf Gorbas IV beendete Handlung weiter. Stattdessen stellt er einen Exkurs dar, der so eindeutig, wie bislang noch nie, die Hintergründe und Entstehung der Sternenarchen beleuchtet. Dafür wird eine Reise in die Vergangenheit nötig.

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Es ist was faul im „Staate“ Lindstein. Auf einer fröhlichen Jagd mit seinen engsten Vertrauten und Söhnen fällt Graf Konrad von Rüden einem heimtückischen Anschlag zum Opfer. Die unbekannten Angreifer, welche sich heimlich ins Lager der Jagdgesellschaft geschlichen haben, ermorden auch Randolf, Konrads Erstgeborenen und somit Amtsnachfolger. Einzig dem beherzten Einsatzwillen der Getreuen ist es zu verdanken, dass nicht auch Alexander, Konrads einziger nun noch verbleibender Sohn, getötet wird. Für Alexander von Rüden bedeutet dieser tragische Ausflug das Ende der Kindheit und den Beginn einer dramatischen Verschwörung.

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Der Dino-Verlag hat eine kleine, sehr spezielle Nische auf dem Buchmarkt für sich entdeckt, die er seit dem Beginn seines Belletristikprogrammes konsequent ausgebaut hat: Romane zu Computerspielen. „Warcraft“, „Tomb Raider“, „Resident Evil“, „Halo“ – was immer an angesagten Spielen auf den Markt kommt, wird seit ein paar Jahren von Lesefutter begleitet, möglicherweise als Ausgleich für das hirnlose Gezocke vor dem Recher, vielleicht aber auch einfach nur, weil die Popularität von Games heute locker für ein bisschen Merchandising gut ist. Mit „Star Wars - Republic Commando: Feindkontakt“ liegt nun der erste Roman zu einem „Star Wars“-Spiel vor, nämlich dem Ego-Shooter „Republic Commando“.

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Bindungen geht man nur ein zur kurzzeitigen Befriedigung eigener Gelüste. Freundschaft und Anhänglichkeit verursachen nur Schmerzen. So oder ähnlich provokant kann man den zynischen Ex-Agenten und derzeitigen Runner Kyon charakterisieren, der in diesem Roman von André Wiesler seinen Auftritt hat.

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Leo Lukas war mir schon in der „Perry Rhodan: Odyssee“-Reihe als einfallsreicher und humorvoller Autor aufgefallen, der den Mythos nicht so bierernst nimmt und dennoch eine gute Geschichte zu erzählen weiß. Nach dem gleichen Rezept funktioniert auch sein Beitrag zur „Lemuria“-Reihe mit dem Titel „Der erste Unsterbliche“ – allerdings mit gewissen Abstrichen...

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„Der Traum von einer glorreichen Schattenläuferkarriere ist wie eine Seifenblase zerplatzt, noch bevor Psycho und seine Freunde einen Fuß auf das Berliner Firmengelände von Aztechnology gesetzt haben. Ihr erster Einsatz endet in einem Desaster, als sie zwischen die Fronten der Sicherheitsleute und eines zweiten Runnerteams geraten, und sie können sich glücklich schätzen, dass sie mit dem Leben davonkommen..."

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Nach „Die Sternenarche“ und „Der Schläfer der Zeiten“ ist „Exodus der Generationen“ von Andreas Brandhorst der dritte Band aus der sechsteiligen „Perry Rhodan – Lemuria“-Reihe. In ihm stoßen der unsterbliche Terraner sowie die Mannschaften der beiden Forschungsraumer PALENQUE und LAS-TOÒR mal nicht auf ein weiteres Generationenschiff der Lemurer, sondern auf eine alte akonische Asteroidenbasis.

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„Lin Carters Xothic-Erzählungen gehören zu den fantasiereichsten und spannendsten Geschichten, die jemals zu H. P. Lovecrafts unheimlichen Mythos um die Großen Alten aus den Weiten des Alls geschrieben worden sind.“ verspricht der Text auf den Buchrückseite. Angesichts dieser Erwartungshaltung vermag der Inhalt des Buches nur zu enttäuschen.

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Wir schreiben das Jahr 3025 und die Menschheit hat inzwischen Tausende von Welten besiedelt. Nach dem Fall des Sternenbunds regieren fünf hohe Häuser den größten Teil des bekannten Universums. das Haus Davion (Vereinigten Sonnen), das Haus Kurita (Draconis Kombinat), das Haus Steiner (Lyranische Commonwealth), das Haus Liao (Konföderation Capella) und das Haus Marik (Liga der freien Welten) mit Hanse Davion als Regent des mächtigsten der fünf Häuser.

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„Der Metamorph“ ist nach „Diamant“ der zweite Roman aus dem von Andreas Brandhorst geschaffenen, farbenprächtigen Kantaki-Universum – und obwohl der Roman nicht als Titel einer Reihe ausgewiesen ist, empfiehlt es sich, die Bücher nacheinander zu lesen, finden sich doch zahlreiche Verweise von einer Geschichte zur anderen. Stand in „Diamant“ der greise Rungard Avar Valdorian, seines Zeichens Herrscher über ein gewaltiges, galaktisches Konsortium, und seine Flucht vor dem unausweichlich erscheinenden Alterstod im Vordergrund, rückt hier der abgelegene Planet Kerberus in den Mittelpunkt, auf dem sich eine Bedrohung von kosmischen Ausmaßen zusammenbraut.

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