Brettspiele - Kennerspiele

„Québec“ ist ursprünglich 2011 erschienen, nachdem es bereits 2007 den Prototypenpreis „Plateau d’or 2007“ gewonnen hatte. Beachtung außerhalb der Community hatte das veröffentlichte Spiel allerdings wenig bekommen. Es blieb ein Geheimtipp. Nun kommt die Neuauflage bei Spielworxx. Der Mann hinter Spielworxx, Uli Blennemann, hat ein unglaublich gutes Gefühl für interessante Spiele. Wenn er entscheidet, ein Spiel neu aufzulegen, dann ist es mindestens zwei Blicke wert.

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Das „Präludium“ für den römischen Handelshafen: Mit der „Patronus-Erweiterung“ bringt Skellig Games mehr Asymmetrie, variablere Starts und knifflige Endwertungen in das Mankala-Schwergewicht „Portus“. Warum 20 Plättchen das Spielgefühl spürbar beschleunigen und ob sich die Investition lohnt, schauen wir uns hier an.

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Kaiser Trajan ließ Anfang des 2. Jahrhunderts n. Chr. in Ostia Portus ein riesiges, sechseckiges Hafenbecken erbauen, um die Versorgung Roms mit Getreide und Waren dauerhaft zu sichern. Dieser neue Hafen wurde zum zentralen Logistikzentrum des Römischen Reiches. Doch anstelle einer Hexagon-Orgie serviert uns Skellig Games in diesem Setting zur diesjährigen SPIEL in Essen mit „Portus“ ein Mankala-Kunstwerk. Ja, ich habe Kunstwerk geschrieben.

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Vom verschollenen Geheimtipp zum Essen-Hype: Mit „Die Sümpfe von Feya“ bringen die Brüder Ostertag (mit Helge als einem der „Terra Mystica“-Macher) ein echtes Kennerspiel-Schwergewicht zurück auf den Tisch. Ein neu aufgelegtes Nähe-Distanz-Dilemma, Axolotl-Hilfsarbeiter und der Aal obendrauf: Hier lohnt sich ein genauer Blick nicht nur an Ostertagen.

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Beinahe vor 90 Jahren wurde ein Comic veröffentlicht, der sich von einem vorsichtigen Versuch zu einem wahren Kult entwickelte. Die Geschichte um die „Schnellen Pfeile”, eine Jugendgang, die in einem fiktiven Stadtteil von Prag einem Geheimnis hinterherjagen, wurde nicht nur ungewöhnlich erfolgreich, sondern auch mehrfach verboten. Nach Jahren, in denen kein neues, großes Spiel mehr von ihm veröffentlicht wurde, meldet sich Vlaada Chvátil zurück.

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Leviathane terrorisieren unsere Nachbarschaft – und das schon weit vor dem jüngsten Gericht. Eine Calcinosis-cutis-artige Krankheit hat sie befallen. Ihnen wachsen Kristalle durch die Haut. Eine unangenehme Sache. Da würden wir doch auch aggressiv werden, oder? Unsere Philosophie also: Die riesigen Kreaturen durch das vollständige Abschlagen der Kristalle zu besänftigen. Nur verhalten sich unsere Patienten im Gegensatz zu uns nicht gerade kooperativ – dafür aber abwechslungsreich.

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Wer anderen eine Grube gräbt, hätte besser seinen eigenen Ameisenhügel ausbauen sollen. „Die Ameisen von Amyra“ lädt den Spieler ein, die Dinge mal aus Ameisenperspektive zu betrachten. Und da machen unter anderem Eier, Larven, Pheromone, der Garten, gutes Timing und die richtige Kartenauslage den Unterschied. Und auch die Mitspieler-Ameisen! Wer „Terraforming Mars“, „Arche Nova“ oder „Wundersame Wesen“ mag, der sollte hier ganz genau lesen. „Die Ameisen von Amyra“ ist ein äußerst spannend interaktiv abgestimmter Vertreter der Kategorie Tableaubuilder.

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Wir ziehen aus in die Welt und graben nach besonderen Artefakten. Auf den ersten Blick ist „Royal Society of Archeology“ von Eric Jumel ein weiterer Workerplacer. Doch das Spielerlebnis, das in der staubig anmutenden Spieleschachtel steckt, ist eben nicht „ein weiteres Spiel“. Ein anders gedachter Arbeitereinsetzmechanismus und eine besondere Ressource tragen dazu bei, dass „The Royal Society of Archeology“ nicht nur Modeschmuck von der Stange ist, sondern zu den Spiele-Juwelen des Jahrgangs gehört!

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Lasst uns mal wieder einen thematischen Abstecher in die griechische Mythologie machen. Weil sich Eteokles und sein Bruder Polyneikes nicht einigen können, wer die Stadt Theben regieren soll, hauen sie sich die Köppe ein. Ratet mal, was wir tun werden? Genau, wir regeln das. Und nebenbei bauen wir noch die in Trümmer liegende Kadmeia auf.

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„Kilia“ ist das Erstlingswerk von Lars Ehresmann und ein leichtes Kennerspiel, das durch Karten getrieben wird. Das etwas altbacken wirkende Design passt zum Thema, hat aber auch keinen gewaltigen Aufforderungscharakter. Schauen wir mal, was es so kann.

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